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Ihr Rechtsanwalt für Strafrecht

Gelsenkirchen: Sie haben eine Vorladung zur Beschuldigtenvernehmung erhalten, hatten eine Hausdurchsuchung oder suchen aus anderen Gründen einen Strafverteidiger?

Der Schreck ist meist groß, wenn ein Brief von der Polizei in Gelsenkirchen in der Post ist und man plötzlich als Beschuldigter im Mittelpunkt eines strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens steht; dies gilt natürlich auch - oder besser gesagt: gerade eben - im Falle einer Hausdurchsuchung. 

Und egal ob man die einem zur Last gelegte Handlung nun begangen hat oder nicht – oberstes Gebot in diesem Fall ist: Ruhe bewahren und sich nicht zu unbedachten Handlungen und Äußerungen hinreißen lassen.

Auch wer im ersten Moment glaubt, er habe nichts zu verbergen und der Polizei gerne behilflich sein möchte, sollte sich nicht zu vorschnellen Handlungen hinreißen lassen.  Es gilt der Grundsatz:

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!

Die Vorladung bedeutet, dass die Ermittlungsbehörden dem Beschuldigten die Gelegenheit gibt, sich zu dem Tatvorwurf zu äußern, eine Pflicht zur Aussage besteht nicht. Vielmehr hat man das Recht zu Schweigen und von diesem Recht zu Schweigen sollten Beschuldigte unbedingt Gebrauch machen.

Häufig führen spontane und unbedachte Äußerungen der Beschuldigten zu Nachteilen, die im weiteren Verlauf des Verfahrens nicht mehr wieder gut zu machen sind. Oftmals reden Beschuldigte sich unbewusst um Kopf und Kragen und produzieren so belastende Elemente. 

Ist eine nachteilige Aussage erst einmal gemacht, kann diese im weiteren Verfahren kaum noch zurück genommen werden, ohne dass hierbei die Glaubwürdigkeit des Beschuldigten  in Mitleidenschaft gezogen wird.

Keine Pflicht zum Erscheinen zur polizeilichen Vernehmung!

Noch einmal deutlich: wer zu einer polizeilichen Beschuldigtenvernehmung in Gelsenkirchen geladen wird, ist dementsprechend nicht verpflichtet, bei der Polizei zu erscheinen. Der von der Polizei bestimmte Termin kann außer Acht gelassen werden, ohne dass dies Konsequenzen für den Beschuldigten hat.

Je früher man einen Rechtsanwalt kontaktiert, desto eher kann dieser in den verfahren gestaltend tätig werden und dieses schon frühzeitig in die richtige Richtung lenken. 

Fazit

Ist gegen Sie ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, machen Sie zur Vermeidung drohender Nachteile unbedingt von Ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch, unterlassen Sie jedwede Einlassung zur Sache und kontaktieren Sie schnellstmöglich einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens. Egal ob schuldig oder unschuldig, der erfahrene Anwalt wird das Verfahren zu einem guten und schnellen Ende bringen.

Sie erreichen mich unter den oben rechts stehenden Nummer oder das Kontaktformular der Homepage